Mit ‘OLED’ getaggte Artikel

Neue OLED Displays von LG und Samsung

Samstag, 04. Februar 2012

Die Firmen LG und Samsung zeigen auf der diesjährigen CES in Las Vegas, dass TV-Displays mit OLED-Technik und lediglich 10 oder 15 Zoll der Vergangenheit angehören und präsentieren Ihre neuen OLED-Modelle mit Diagonalen bis zu 55 Zoll (140cm).

Bei den Displays von LG liegt, im Gegensatz zu Röhren Geräten, eine weiße organische Schicht vor, welche ein monochromes Bild erzeugt. Durch den Gebrauch von Farbfiltern wird ein farbiges Bild erzeugt. LG verwendet hierbei ein zusätzliches viertes Teilpixel, welches weiß leuchtet und dessen Licht keinerlei Farbfilter durchläuft. Durch den Color Refiner wird eine Verbesserung der Farbwiedergabe bewerkstelligt. Somit setzt sich jeder einzelne Bildpunkt aus weiß und RGB zusammen.

Durch den weißen Teilpixel wird eine sichtbar höhere Leuchtdichte erreicht, da durch die Farbfilter sehr viel Licht verloren geht. Vor allem bei OLED Geräten mit großen Diagonalen ist dies elementar, denn diese weisen bei der Erzeugung von viel Licht einen enormen Stromverbrauch auf. Durch den Einsatz der weißen Segmente wird der Stromverbrauch der LG OLEDs auf ein Minimum reduziert. Durch diese Reduzierung der Leistungsaufnahme wird zudem die Haltbarkeit der organischen Leuchtschichten optimiert.

OLED DisplayBei den OLED Displays von Samsung bestehen die organischen Schichten aus den RGB-Farben, wodurch ein Einsatz von Farbfiltern unnötig ist. Ein OLED Bildschirm mit 140cm Diagonale hat einen gigantischen Farbraum. Dieser große Farbraum wird hierbei durch einen Farboptimierer  an den vergleichsweise kleinen Farbraum des Videostandards angepasst. Jedoch wird von den Samsung-OLEDs wesentlich mehr Energie benötigt als von einem vergleichbar großem LCD-Display, wodurch auch die Lebensdauer negativ beeinträchtigt werden könnte.

Aufgrund der unterschiedlichen Alterungsprozesse der einzelnen Farbsegmente (am schnellsten altert Blau und somit schwindet auch die Leuchtkraft am schnellsten), werden die RGB-Farben der OLEDs nach geraumer Zeit die Farbmischung nach Rotgrün verändern. Um nach einigen Monaten Gebrauch einen Farbstich zu vermeiden, muss Samsung entsprechende Gegenmaßnahmen vornehmen. Die OLEDs von LG mit ihren weißen Farbsegmenten dürften hierbei eine deutlich höhere Farbstabilität besitzen.

Sowohl in den LG OLEDs als auch in den Samsung OLEDs werden die einzelnen Pixel gezielt angesteuert. Der Vorteil dabei ist, dass sich außerordentlich gute Schwarzwerte ergeben. Hierbei werden die einzelnen Bildpunkte, falls Sie schwarz sein sollen, einfach nicht beleuchtet. Durch die enorm schnellen Schaltvorgänge wird bei beiden OLED-Displays eine schlierenfreie 3D-Wiedergabe ermöglicht.

Sowohl LG als auch Samsung werben mit dem geringen Gewicht Ihrer neuen OLEDs, wobei beide Einfassungen enorm schmal ausfallen. Die TVs hängen sozusagen ohne Rahmen vor den Wänden, nicht so die altbekannte Röhre. Samsung hat noch keine genauen Angaben zu seinem OLED Display gemacht, bei LG wurde das Gewicht Ihres 55 Zoll großen Displays mit leichten 7,5 kg angegeben. Beide OLED-Displays stellen in FULL-HD mit 1080p dar und sind desweiteren mit den neusten Smart-TV-Funktionen wie USB Recording und -Wiedergabe, 3D, Apps, Streaming, Internet-Zugang, Anbindung von Mobilgeräten, etc. ausgestattet. Zusätzlich verwenden beide Hersteller bei Ihren Displays eine neuartige Bedienung, welche zu der herkömmlichen Tasteneingabe eine Steuerung per Touch, mit Gesten und per Sprachbefehl ermöglicht.

Wirkungsgrad von OLED wächst – dennoch deutlich kleiner wie bei LED

Montag, 18. Juli 2011

Die OLED Forschung vermeldet durch die Presse neuen Rekord beim Wirkungsgrad von OLED Leuchtmittel. Demnach erreichen jetzt OLED unter praxisgerechten Bedienungen 75 Lumen pro Watt.

Anfang hört sich der Wert 75 lm/W sehr gut an. Dieser Wert für OLEDs gilt jedoch nur für das OLED Leuchtelement an sich, und ohne Elektronik, Kühlung usw. Wird OLED Leuchtelement in einer Leuchte verbaut, würde sich der Wirkungsgrad wegen Verlustleistung usw. verkleinern.

oled Wirkungsgrad von OLED wächst   dennoch deutlich kleiner wie bei LED

Aber schon im Jahr 2009 lieferte Bioledex LED Birne 8W 77 Lumen pro Watt – gemessen von Stiftung Warentest 11/09. Und bei einem Bruchteil der Anschaffungskosten von OLED. So gesehen haben OLED Leuchtmittel einen sehr weiten Weg vor sich.

OLED Dispalys – hervorragende Bildschrime

Donnerstag, 16. Dezember 2010

OLED Displays sind möglicherweise ein ernst zu nehmender Konkurrent für alle Plasma- und LCD-Screens. Mit einer hohen Farbbrillanz und besonders flachen und flexiblen Materialien ermöglichen organische LED Displays ganz neue Verwendungsmöglichkeiten. Doch was kann die neue OLED Technik wirklich leisten?

OLED Displays können zukünftig sehr vielfältig verwendet werden. Die OLEDs können zum Beispiel in Form von Tapeten an Wänden angebracht werden, da sie sehr dünn und flexibel sind. So können die Wände einer Wohnung jeden Tag mit einem neuen Design, in verschiedenen Farbtönen oder auch mit variierenden Grafiken ausgeleuchtet werden. Ebenso kann man sie als hochauflösende Displays von Fernsehern oder Computern einsetzen.

OLED Display

Dank der neuartigen Technologie können qualitative Displays auf Basis von organischen Leuchtdioden auf fast allen Untergründen einfach angebracht werden. Auch transparente Displays sind realisierbar. OLED Displays benötigen insgesamt noch weniger Strom als herkömmliche LED Bildschirme, da sie besonders effektiv arbeiten und auch in der Herstellung von organischen Elementen weniger Energie verbraucht wird. OLED Bildschrime bieten dem Betrachter außerdem auch optisch höchste Bildqualität und Farbbrillanz. Mit hohen Kontrastwerten und einem realistischen, lebendig wirkenden Farbspektrum, sind sie auch für das Auge ein absoluter Genuss.

Doch neben den vielen überzeugenden Eigenschaften gibt es auch bei der OLED Technik noch einige Schwierigkeiten in der Umsetzung. Gerade die Größe der Bildschirme erreicht bisher noch nicht die gleichen Maße wie Screens, die mit anderen Technologien arbeiten. Mehr als 21 Zoll konnten bisher noch nicht marktreif in den Verkauf gebracht werden, da große OLED Bildschirme mit ihrer verkürzten Lebensdauer und den im Vergleich höheren Verkaufspreisen noch nicht konkurrenzfähig sind.

OLED Panels – neue LED Beleuchtung

Sonntag, 05. Dezember 2010

OLED Panels enthalten organische Leuchtdioden und stellen eine relativ neue Alternative zu den bereits erfolgreich am Markt etablierten LED Beleuchtung dar. Die organischen LED Panels sind in zahlreichen verschiedenen Größen und Formen erhältlich und bieten ebenso wie herkömmliche LED-Beleuchtung einige Vorteile gegenüber normalen Energiesparlampen.

OLED Panels der neuesten Generation können in Kriterien wie Effizienz und Lebensdauer zwar noch nicht ganz mit LED-Produkten mithalten, punkten aber trotzdem mit ihrer angenehmen Lichtqualität und der positiven Energiebilanz. OLED Panels sind ebenso wie andere LED-Leuchtmittel besonders energiesparend, umweltschonend sowie auch ein optisches Highlight in Büros, Wohnräumen oder im gewerblichen Betrieb. Der Hersteller Osram vertreibt schon eine ganze Reihe an OLED Produkten, deren Eigenschaften den Endkunden bisher aber noch nicht ganz überzeugen konnten.

OLED Panel - neue LED Beleuchtung

Die Helligkeit der OLEDs erreichen noch nicht die gleichen Werte, die man von normaler LED Beleuchtung gewohnt ist. Für alle Räume, in denen man sehr helle Lichtverhältnisse benötigt, sind Panels daher nicht zu empfehlen. Wer für kleine Räume ein eher gemütliches Licht bevorzugt, kann mit der Ausleuchtung dieser Lichtquellen aber durchaus zufrieden sein. Mit ihrer warmweißen Lichtfarbe sind OLED Lampen meist sehr angenehm für das menschliche Auge und stellen schnell eine schöne atmosphärische Stimmung im Raum her. Das gleiche Effekt also wie bei LED Beleuchtung.

Auch preislich sind OLED Panels eher noch im oberen Preissegment angesiedelt, was die Produkte für viele Endverbraucher bisher noch nicht wirklich attraktiv erscheinen lässt. Zudem müssen viele Hersteller auch noch einiges an Energie in die Verbesserung der Lebensdauer und Effizienz der Produkte investieren, um potenzielle Kunden auch langfristig erfolgreich von OLED Produkten überzeugen zu können.

OLED Fernseher

Sonntag, 10. Oktober 2010

OLED Technologie hat sich in den letzten Jahren konstant weiterentwickelt und kommt mittlerweile in vielen verschiedenen Bereichen sowie auch in einigen TV-Geräten zum Einsatz. Doch ist die Technik der OLED Fernseher wirklich schon so ausgereift, wie es einige Hersteller den Kunden versprechen? Und sind LED Fernseher besser als OLED TVs?

OLED Fernseher

Nachdem die Hersteller viel Energie in diese besondere Technik investiert haben, kann der OLED Fernseher technisch durchaus mit der Konkurrenz mithalten und überzeugt durch seine zahlreichen Vorteile. Hochauflösende Displays neuer OLED Geräte bestechen vor allem durch ihre brillanten und realistisch wirkenden Farben sowie durch außergewöhnliche gute Kontrastwerte. OLED Geräte verbrauchen weniger Strom als herkömmliche LED Fernseher, da die organischen Leuchtdioden auf besonders dünnen Folien befestigt werden, wodurch die Displays noch leichter und dünner hergestellt werden können als mit LEDs TV. Die dünnen Folien benötigen in der Verwendung nur eine geringe Stromzufuhr, was sich ebenfalls positiv in der Energiebilanz widerspiegelt. Die zusätzliche Stromersparnis wird beim OLED Fernseher auch durch den Verzicht auf die Ausleuchtung der schwarzen Bildpunkte sowie durch die geringeren Herstellungskosten in der Produktion erreicht.

Aktuelle OLED Fernseher haben jedoch eine deutlich kürzere Lebensdauer vorzuweisen als LCD- oder Plasmafernseher und können auch in der Größe der Displays noch nicht ganz mit Produkten der Konkurrenz mithalten. TV Bildschirmgrößen mit mehr als 21 Zoll sind bisher immer noch eine Seltenheit. Man darf gespannt sein, wie schnell die Hersteller größere Geräte auf den Markt bringen. Da jedoch die Farbqualität und die hervorragende Bildbrillanz der OLED Fernseher absolut überzeugen können, ist es sicher nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Produkte mit organischen Leuchtdioden dauerhaft am Markt etablieren werden. Bis weil werden aktuellen LED Fernseher den TV Markt dominieren.

Osram Orbeos OLED Panel

Mittwoch, 13. Januar 2010

Orbeos OLED Panel – so heißt erste OLED Lichtquelle von Osram Opto Semiconductors.

Neue Orbeos OLED Panel hat folgende Abmessungen: Ø 80mm Durchmesser, 2.1mm Höhe. Das Orbeos Panel wiegt 24g und hat eine runde Form. Produkt von Osram hat jedoch nur eine durchschnittliche Effizienz im Vergleich zu anderen LED Leuchtmitteln und Lampen. OLED Panel gibt nämlich 25 Lumen / Watt aus. Eine 8W Bioledex LED Birne leistet dagegen 77 Lumen / Watt – das heißt, Bioledex LED Lampe ist ca. 70% effizienter als Orbeos OLED.

Osram Orbeos OLED Panel

Im Bild das Orbeos OLED. Organische Osram Panel gibt es in warmweißen Lichtfarbe, andere Farbtöne wie weiß oder echtweiß sind nicht verfügbar.

Wie auch andere LED Lampen schaltet sich auch Osram OLED Panel sofort nach dem Einschalten und erreicht augenblicklich seine 100%ige Leuchtkraft. Ebenso enthalten LED wie OLED Panels kein Quecksilber wie Energiesparlampen und sind deshalb umweltfreundlicher als andere Leuchtmittel auf dem Markt.

Osram Orbeos OLED Panels haben jedoch eine mittlere Brenndauer von 5.000 Stunden, danach müsste ganze OLED Platine bzw. OLED Panel ausgetauscht werden. Aktuelle LED Lampen beispielsweise von Bioledex aber schon heute eine Lebensdauer von 50.000 Stunden, 10 mal mehr als OLEDs. Hier besteht ein Nachholbedarf für Orbeos.

Es bleibt abzuwarten, ob OLED Panels sich durchsetzen. Denn nicht nur Osram betreibt Forschung auf diesem Gebiet, auch andere Hersteller sind bestrebt neue Produkte zu entwickeln. Die OLED Panels sind aber derzeit nicht für den Massenmarkt geeignet, da die Anschaffungskosten sehr hoch sind. Bis OLEDs normale Preise erreichen, kann man ruhig auf “normale” LED Lampen zugreifen.
Das Bild von Orbeos LED Panel wurde bereitgestellt von Osram.

OLED Leuchtmittel – Zukunft organischer Leuchtdioden OLEDs

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Während sich LED Leuchtmittel immer stärkerer Verbreitung und wachsender Beliebtheit bei Konsumenten erfreuen, ist bereits nächste Stufe der Evolution absehbar. Denn OLED, was nichts anderes bedeutet als organische Leuchtdiode, ist bereits da und wird in einigen Jahren auch praktisch als Leuchtmittel verwendbar sein, Zuhause sowie als Industriebeleuchtung.

Die OLED Vorteile liegen auf der Hand. Man kann organische Leuchtdioden kostengünstig herstellen und sie sind auch großflächig produzierbar. Man braucht nicht viel Fantasie, um zu erkennen, dass dadurch völlig neue Formen der Beleuchtung möglich werden. So muss man vielleicht gar keine Lampen sowie Leuchten mehr installieren, sondern lässt die Decke bzw. Wände erstrahlen.

OLED Leuchtmittel organische Leuchtdioden OLEDs

Oder man bedeckt Fenster mit transparenten OLEDs, die dann in der Dämmerung, Dunkelheit leuchten. Man kann also nicht nur eigene Wohnung dekorieren, gestalten und anmalen, wie es dem individuellen Geschmack entspricht, sondern auch die Beleuchtung absolut an die Umfeld anpassen.

Das ist nicht weniger als eine kleine Revolution, die da auf sanften Füßen daher kommt. Doch bis es soweit ist, gilt es, die Kinderkrankheiten von OLEDs auszumerzen und Lebensdauer zu erhöhen. Während rote OLEDs schon jetzt etwa zehn Millionen Stunden halten, was etwa 1100 Jahren Dauerbetrieb entspricht, schaffen blaue OLEDs nur vergleichsweise bescheidene 150000 Stunden, also etwa 17 Jahre ununterbrochenen Betriebes. Davon können herkömmliche Leuchtmittel wie Glühlampen, Energiesparlampen, Halogenlampen, Neonröhren, Entladungslampen zwar nicht einmal träumen, doch das Ziel ist es, Leuchtdauer bei allen Varianten zu erhöhen. LED Leuchtmittel kommen in dieser Hinsicht aber OLED Wänden und Panels deutlich näher ran.

Neben angenehmer Raumbeleuchtung werden organische Leuchtdioden auch die bisherigen LCD-Displays ablösen, wie auch LED Backlights (Hintergrundsbeleuchtung). Klare OLED Vorteile: Es wird kein Licht reflektiert, was vor allem bei Notebooks Displays und TVs Panels an sonnigen Tagen ein leidiges Problem ist und die Displays können viel schmaler gefertigt werden, nämlich wenige Millimeter dick. Strombedarf und Wärmeentwicklung von organischen Dioden sind auch erheblich niedriger. An OLEDs führt daher langfristig kein Weg vorbei.